Politik

Warum ich mich in der SPD engagiere? Weil ich mich für eine soziale und gerechte Gesellschaft einsetzen will. Von den Publikumsrängen aus zu mosern ist nicht mein Ding - ich will mit anpacken! Deshalb bin ich 1996 in die SPD eingetreten. Als Kind der Kohl-Ära wollte ich endlich einen modernen Kanzler erleben. Die Genossinnen und Genossen in Schriesheim haben mir schnell gezeigt, dass Politik vor Ort beginnt. Und so ist mein Engagement schenll ganz konkret geworden.

Warum ich so leidenschaftlich Kommunalpolitik gestalte? Wer etwas im Großen bewegen will, muss im Kleinen damit anfangen. So habe ich mich der Jugendpolitik in Schriesheim angenommen. Da war Schriesheim Mitte der 90er anderen Gemeinden weit hinterher: keine offene Jugendarbeit, kein Jugendsozialarbeiter, kein Jugendgemeinderat... 1999 habe ich erstmals für den Gemeinderat kandidiert und seit 2004 gestalte ich als Stadtrat die Zukunft unserer Stadt aktiv mit. Eine verantwortungs- und reizvolle Aufgabe. Bei der Kommunalwahl 2014 habe ich das SPD-Team als Spitzenkandidat durch einen erfoolgreichen Wahlkampf geführt. Tortz des Rückzugs von drei Stimm-Magneten konnten wir unsere Sitze halten und das Altenbacher Gemeinderatsmandat zurückgewinnen.

Was wir gemeinsam für Schriesheim, Altenbach und Ursenbach erreicht haben? Die SPD ist im Schriesheimer Gemeinderat - obwohl nur vierte Kraft - eine aktive und gestaltende Fraktion. Wir konnten schon viele Initiatiiven und Projekte erfolgreich realisieren. Eine kleine Auswahl:

  • Jugend- und Schulsozialarbeit
  • Altstadtsanierung
  • vergünstigtes Mensa-Essen für Kinder aus einkommensschwachen Familien
  • Integriertes Klimaschutzkonzept 
  • Straßenbahn Linie 24 nach Schriesheim
  • ...
 

Meine Zweitkandidatur

Seit 2011 bin ich Zweitkandidat unseres Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck. Im März 2015 wurde ich von den SPD-Delegierten erneut zum Zweitkandidaten für die Landtagswahl 2016 nominiert.

Was ist ein Zweitkandidat? In Baden-Württemberg gibt es bei der Landtagswahl keine Parteilisten. Die Abgeordneten werden direkt in ihren Wahlkreisen vor Ort gewählt - oder eben nicht. Sollte ein/e Gewählte/r während der Legislaturperiode ausfallen, übernimmt die/der Zweitkandidat/in.

Was macht ein Zweitkandidat? Rein formal haben die Zweitkandidaten rein die Ersatzfunktion. Die weitere Zusammenarbeit bleibt jedem "Tandem" (Abgeordneter/Zweiitkandidat) überlassen. Die Zweitkandidaten übernehmen diese ehrenamtlich. Gerhard Kleinböck und ich arbeiten sehr gut zusammen. So unterstützte ich ihn bei seiner Arbeit vor Ort im Wahlkreis: nehmen Termine für ihn wahr, stärke die Vernetzung in den Wahlkreis und bin sein Wahlkampfleiter für die Kampagne 2016. 

Warum ich mich als Zweitkandidat engagiere? 2010 habe ich in Gesprächen und im kommunalpolitischen handeln immer stärker bemerkt, dass Baden-Württemberg nach 58 Jahren CDU-Regierung den Wechsel braucht. Deshalb habe ich mich damals als Zweitkandidat engagiert, um bei dieser historischen Aufgabe mit anzupacken. 2011 haben wir es dann geschafft. Die Menschen haben sich für den Wechsel entschieden. Seither ist Baden-Württemberg moderner, gerechter und zukunftsfähiger geworden. Es geht voorwärts und so soll es bleiben. Deshalb kandidiere ich erneut als Zweitkandidat.

Auszüge aus meiner Bewerbungsrede im März 2015:

"Ich habe ein Gefühl wie im Frühling, wenn man die Heizung abstellt und die Fenster aufmacht und frische Luft reinlässt". Nein, die Frühlingsgefühle gehen jetzt nicht mit mir durch. Dieses Zitat stammt von Leni Breymaier. So hat unsere stv. Landesvorsitzende das Wahlergebnis am 27. März 2011 kommentiert. 

 

Diese Landtagswahl hatte für B.-W. historische Bedeutung. Damals haben sich die Menschen in unserem Land für den Wechsel entschieden. Für einen Neuanfang. Schluss mit Durchregieren. Ja zu Miteinander und Fortschritt. Nach 58 Jahren immer in der Vergangenheit verharrender CDU-Herrschaft haben die Menschen den Aufbruch gewählt. Und: Wir haben geliefert! Baden-Württemberg ist mit der SPD in Regierungsverantwortung moderner, gerechter und zukunftsgewandter geworden. 

 

B.-W. hat seit 2011 auch einen Politikwechsel erlebt. Seither wird unser Land endlich so regiert wie seine Menschen sind - zukunftsbejahend, weltoffen und solidarisch. 

 

Nach 58 Jahren konservativer CDU-Politik kommt B.-W. voran! Wir stellen uns den Zukunftsaufgaben und versuchen nicht, diese in alter Kohl-Manier auszusitzen: Bildungsaufbruch, Energiewende, demographischer Wandel sind hier nur einige Beispiele. Die SPD geht das Notwendige an und gestaltet Zukunft. Wir haben keine Angst vor heißen Eisen. Nein, wir suchen im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen und Kompromisse.

 

Und wir lassen uns nicht von kreischenden Minderheiten - auf FDP-Umfrageniveau - von unserem Kurs abbringen. Wir gestalten B.-W. lebensnah und zukunftsgerecht. Ich bin froh und stolz auf unsere Ministerinnen und Minister und unsere Abgeordneten, die standhaft geblieben sind bei der Polizeistrukturreform, dem Windkraftausbau, dem neuen Bildungsplan oder aktuell beim Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte. 

 

Kurzum: Die vergangenen 4 Jahre zeigen: Die SPD tut dem Land und seinen Menschen gut. Gerhard hat ja bereits die beachtliche grünrote Erfolgsbilanz dargelegt. Ich möchte diese weder wiederholen noch ergänzen. 

 

Fakt ist: Die SPD regiert. Das Land kommt voran. Weiter geht‘s! Die SPD muss in Regierungsverantwortung bleiben! Gerhard muss unseren Wahlkreis weiterhin so stark in Stuttgart vertreten! Wir müssen das packen! Als Zweitkandidat möchte ich meinen Beitrag dazu leisten.

 

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In aller Kürze...

Partei: Sozialdemokratische Partei Deutschlands seit: 03/1996 aktiv: Stadtrat seit 2004, seit 2017 Fraktionsvorsitzender engagiert: Vorsitzender der SPD Schriesheim, Zweitkandidat im Landtagswahlkreis Weinheim-Ladenburg Motto: „Der Mensch ist nicht, was er besitzt, sondern was er bewirkt in der Welt.“ Peter Schell