Weitere 425 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für den Standort Heidelberg
SPD-Finanzpolitiker Sebastian Cuny begrüßt Entscheidung
Der Finanzausschuss des Landtags hat auf Antrag der Regierungsfraktionen eine Maßnahmenliste beschlossen, die alle Investitionen beinhaltet, die mit den Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes durch das Land umgesetzt werden sollen. Insgesamt handelt es sich in den nächsten 12 Jahren um Finanzmittel im Umfang von 1,9 Milliarden Euro, die schwerpunktmäßig für den Hochbau, Landesgebäude und Universitätsklinika eingesetzt werden sollen. Das Land hatte 2/3 der ihm zustehenden Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes direkt an die Kommunen weitergeleitet, davon wird die Stadt Heidelberg 113 Millionen Euro erhalten.
SPD-Landtagsabgeordneter Sebastian Cuny erklärt dazu: „Unser SPD-Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat mit dem Sondervermögen des Bundes den Weg frei gemacht für massive Zukunftsinvestitionen in moderne Infrastruktur, in gute Bildung und in den Klimaschutz. Nun haben meine Kolleg:innen und ich im Finanzausschuss des Landtags beschlossen, dass ein Teil dieser Gelder in Projekte des Uniklinikums Heidelberg und in das Geo- und Umweltzentrum der Universität Heidelberg fließen werden.“
So sollen in die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) 95 Millionen Euro, in die Nachbelegung der Medizinischen Klinik 25 Millionen Euro, in die Zahnklinik in der Alten Chirurgie 150 Millionen Euro, in die Kinder- und Jugendpsychiatrie 40 Millionen Euro und in das Geo- und Umweltzentrum 115 Millionen Euro fließen. Der endgültige Beschluss wird am 11.12.2025 im Landtag von Baden-Württemberg gefasst.
Sozialdemokrat Sebastian Cuny: „Ich freue mich sehr über diese Entscheidungen, sie werden den Medizin- und Wissenschaftsstandort Heidelberg noch weiter stärken. Die Investitionen sind möglich geworden durch das Sondervermögen des Bundes. Das Land ist hier der glückliche Paketbote, der kurz vor Weihnachten die Geschenke ausliefert.“

