Wieso wurden die Jugendlichen nicht wirklich bei der G9-Reform gehört? Wie können die Anliegen der jungen Generation besser in der Landespolitik Berücksichtigung finden? Das waren nur zwei von ganz vielen Fragen der Jugendvertretungen von Bergstraße und Neckar an den Landtagsabgeordneten Sebastian Cuny.
Genau diesen Dialog sucht der Sozialdemokrat bei seinen „Vernetzungsfrühstücken“. Ziel dieser Treffen sei das persönliche Kennenlernen, der Austausch untereinander, Erfahrungen zu teilen und gute Ideen in die eigene Arbeit aufnehmen, beschreibt der Abgeordnete seine Motivation zu den Gesprächen. Diesmal hatte der 47-Jährige Jugendgemeinderäte aus dem Wahlkreis im Begegnungszentrum „mittendrin“ in Schriesheim zu Gast.
Die Jugendlichen nutzten die Chance zum Dialog in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre. Neben politischen Themen wie dem Klimawandel, der Bildungspolitik oder ihrer politischen Teilhabe besprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Themen wie die Zusammenarbeit der Jugendvertretungen mit den Verwaltungen und Fraktionen vor Ort. Zudem stellten sie Projekte vor, die aktuell bei ihnen geplant sind.
Und wie möchte Sebastian Cuny die politische Teilhabe junger Menschen in der Landespolitik stärken? „Mit der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre haben wir schon einen wichtigen demokratischen Schritt dazu gemacht. Außerdem haben wir die Idee entwickelt, einen „jungen Rat für Cuny“ einzurichten, der den Dialog zwischen Jugendlichen, jungen Erwachsenen und mir stärkt. Das möchte ich nach der Wahl im März angehen“, versichert der Landtagsabgeordnete.

