Verspätungen und Ausfälle bei der Bahn: Cuny fragt nach
Direktverbindung Heidelberg-Stuttgart stark eingeschränkt
Täglich pendeln viele Menschen von Bergstraße und Neckar über Heidelberg in die Landeshauptstadt Stuttgart. Seit einiger Zeit - nochmals deutlich verstärkt seit dem „kleinen Fahrplanwechsel“ 2025 – sind aber immer mehr Züge massiv verspätet oder fallen gar aus.
Sebastian Cuny hat sich deshalb an die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg gewandt: „Als Landtagsabgeordneter nutze ich – und meine Mitarbeiter:innen auch - sehr häufig die ICE-Verbindung Heidelberg - Stuttgart. Deshalb kann ich die zahlreichen Berichte von Bahnnutzenden aus der Region aus eigener Erfahrung bestätigen: viel zu häufig kommt es auf dieser Strecke zu Verspätungen oder gar Ausfällen. Für die Menschen von Bergstraße und Neckar – gerade auch für die vielen Beschäftigten in Wissenschaft und Forschung – ist eine gute und verlässliche Fernverkehrsverbindung in die baden-württembergische Landeshauptstadt unerlässlich. Auch für die Metropolregion Rhein-Neckar ist diese Fernverkehrsverbindung von großer Bedeutung.“
In der Antwort auf den Brief des Sozialdemokraten werden die Gründe für die Probleme des ICE 1611 (8.04 Uhr ab HD Hbf) genannt: hier wird planmäßig ein ICE T eingesetzt, bei dem es in den letzten Wochen zu einer größeren Häufung von Fahrzeugstörungen und „und einer daraus resultierenden kurzfristig verminderten Fahrzeugverfügbarkeit“ kam, weshalb einige Fahrten ausfielen. Die DB Fernverkehr arbeite derzeit mit Hochdruck an der Problemlösung. Zwischen dem 28.7. bis 11.9. wird der ICE 1611 baubedingt gar nicht verkehren. Cuny kommentiert: „Das ist immerhin eine Erklärung für diese von vielen Pendler:innen genutzte Verbindung, aber nicht für alle weiteren Probleme. Auch habe ich keine Antwort auf meine Frage erhalten, welche Zielvorstellung für einen verlässlichen Fernverkehr für den Heidelberger Hauptbahnhof die Deutsche Bahn AG hat. Ich werde auf jeden Fall an der Thematik dranbleiben. Die aktuelle Situation ist nicht zu akzeptieren und verschlimmert sich in den Sommerferien sogar noch.“
Ines Palm, SPD-Landtagskandidatin für Heidelberg, stimmt Sebastian Cuny zu: „Heidelberg braucht eine verlässliche Direktanbindung an den Fernverkehr. Es kann nicht sein, dass die zahlreichen Pendler:innen, die auf den Fernverkehr angewiesen sind, jedes Mal zuerst nach Mannheim fahren müssen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.“, so die 35-järhige Lehrerin.

