Sanierung des Kurpfalz-Schulzentrums

Veröffentlicht am 25.06.2018 in Kommunalpolitik

Die Sanierung des Schulzentrums wird für Schriesheim zur Generationenaufgabe. Sie wird uns finanziell über Jahrzehnte an die Grenzen des Leistbaren bringen. Daran werden auch die erfreulich hohen Bundeszuschüsse in Höhe von 6,7 Millionen Euro wenig ändern. Allein die Planungskosten werden einen Großteil dieses Zuschusses aufbrauchen. Doch jetzt haben wir die wohl historische Chance, endlich wegzukommen von der Flickschusterei, hin zu einer umfassenden Generalsanierung – zumindest im Gymnasium. Deshalb ist die SPD bereit, diesen schwierigen Weg mitzugehen
 

Der Gemeinderat hat eine maximale Kreditaufnahme von 12 Mio. Euro gesetzt – mehr können und werden wir uns für dieses Großprojekt nicht leisten! Daher ist es konsequent, nun die Planung zu beauftragen, um mit den dann ermittelten Kosten entscheiden zu können, welche Maßnahmen realisierbar sind. Allein für diese Dienstleistung geht die Verwaltung von 1,5 Mio. Euro Kosten aus. Um bei dieser Kraftanstrengung das Maxiumen an Sanierung zu erreichen, muss die Verwaltung die Suche nach Möglichkeiten zu Kostensenkungen (bspw. bei den Containerkosten für das Ausweichquartier in der Bauphase) oder weiteren Einnahmen (Zuschüsse für einzelne Maßnahmen, Drittmittel etc.) vorantreiben.

Unabhängig von der Sanierung des Gymnasiums ist für die SPD klar, dass weiterhin ins gesamte Schulzentrum investiert werden muss. Entsprechende Ausgaben für alle Schularten sind im Finanzierungskonzept für das Gymnasium berücksichtig. Unsere Botschaft ist klar: Wir wollen auch fü die Grund- sowie Realschule die große Lösung. Doch ohne weitere und höhere Zuschüsse von Bund und Land werden wir dieses nicht realisieren können. Wir sind da nicht ohne Hoffnung. Wer hätte letztes Jahr mit den Bundesmitteln gerechnet, die uns nun mit dem Gymnasium den Einstieg in eine Sanierung des gesamten Schulzentrums ermöglichen?

 
 

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