Lärmaktionsplan umsetzen

Veröffentlicht am 15.02.2019 in Fraktion

„Lärm hat negative Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Neben der Konzentration, der Erholung und vor allem dem Schlaf kann auch die Kommunikation gestört werden“, zitiert die SPD-Fraktion aus dem aktuellen „Lärmaktionsplan“ der Stadt. Deshalb beantragen die Sozialdemokraten für die Umsetzung und Fortschreibung dieses Plans, Mittel von insgesamt 15.000 Euro in den Haushalt einzustellen.
Gemeinsam mit den Nachbarkommunen Dossenheim und Hirschberg hatte die Weinstadt 2015 eine Studie zur verkehrsbedingten Lärmbelastung der Menschen an der Bergstraße erstellen lassen und Maßnahmen zu Lärmreduzierung beschlossen.
Für Schriesheim sieht dieser Maßnahmenkatalog Temporeduzierungen vor. Außerdem empfahlen die Experten seinerzeit das Aufbringen von sogenanntem Flüsterasphalt, um die Lärmbelastung für die Bewohner der über 200 betroffenen Gebäude zu reduzieren.
Die SPD-Fraktion beantragt nun, zumindest die Geschwindigkeitsreduzierungen im Bereich der B3 sowie im westlichen Teil der Talstraße umzusetzen.
„Zum Zeitpunkt der Bestandsanalyse für den aktuellen Lärmaktionsplan befand sich der „Branichtunnel“ noch in Bau und die Verdichtung des Takts der Straßenbahnlinien 5 und 24 in der Ortsdurchfahrt Schriesheim stand ebenfalls noch aus“, begründen die Sozialdemokraten ihre Forderung, den „Lärmaktionsplan“ fortzuschreiben.
Im Rahmen dieser Fortschreibung sollten nach Meinung der Fraktion Beschwerden der Anwohner über Lärmbelastungen insbesondere aus den Wohngebieten „Schanz“, „In den Fensenbäumen“ und „Nord“ Berücksichtigung finden. Außerdem sollten die Ortsteile in den Plan mit aufgenommen werden und neben der L536 und der B3 auch die Autobahn A5 sowie der Flugverkehr als Lärmquelle geprüft werden, heißt es in der Antragsbegründung abschließend.

 
 

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